Historisches Lernen im Kindergarten

Die Intervention im Rahmen der Pilotstudie „Geschichte im Kindergarten“ besteht darin, Kindern in einer altersgemischten Kindergartengruppe in einem städtischen Kindergarten der Stadt Salzburg nach einer Einführung in das Thema „Ritterzeit“, eine Spielzeug-Ritterburg zur Verfügung zu stellen. Dabei werden – entlang methodischer Zugänge der Ethnographie – die Kinder über einen längeren Zeitraum hinweg im Spiel mit dem Angebot beobachtet, um dies zu dokumentieren. Über dieses Datenmaterial soll in Kombination mit Pre- und Post-Interviews mit den Kindern und den Elementarpädagoginnen herausgefunden werden, wie die Kinder den Impuls verarbeitet haben. Dabei stehen neben dem Geschichtsverständnis der Kinder auch Geschichtsbilder und deren Herkunft im Mittelpunkt.  Es soll dabei u.a. herausgefunden werden, wie Kinder heute mit derartigen Spielsachen spielen und welche Vorstellungen über die Vergangenheit bzw. Geschichte dabei generiert werden.

 

Projektleitung: Univ. Prof. Dr. Christoph Kühberger

Team: Mag.a Kristina Karl

Kooperationspartner: Salzburg Museum/ Spielzeugmuseum Salzburg, Direktorin Mag.a Karin Rachbauer-Lehenauer

 

Laufzeit: 2018-2020

 

Publikationen:

Kühberger, Christoph: Kindergarden - A Place of Historical Thinking (Kindergarten - Wo historisches Denken geformt wird) In: Public History Weekly 6 (2018) 1, DOI: dx.doi.org/10.1515/phw-2018-10839 Link