PoliDeE - Politisches Denken empirisch

... ein internationale Kooperationsprojekt "PoliDeE" der Pädagogischen Hochschule der FH der Nordwestschweiz/ Demokratiezentrum Aarau; der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig/ Bundeszentrum für Gesellschaftliches Lernen und der Paris-Lodron-Universität Salzburg/ Fachbereich Geschichte

 

 

 

 

 

Leitungsteam:
Prof. Mag. olfgang Buchberger, PH Salzburg Stefan Zweig

 

 

Univ. Prof. Dr. habil. Christoph Kühberger, Uni Salzburg

 

Prof.in Dr.in Monika Waldis, PH der FHNW

weitere Mitarbeiter_innen:

 

 

Heinrich Ammerer (Itementwickung)

 

 

Robert Hummer (Itementwicklung, Cognitive Labs)

 

Elmar Mattle (Itementwicklung, Cognitive Labs)

 

 

Simon Mörwald (Itementwicklung, Cognitive Labs)

 

 

Beatrix Oberndorfer (Itementwicklung, Cognitive Labs)

 

 

Christoph Stuhlberger (Itementwicklung, Cognitive Labs)

 

 

Stefan Walter (Itementwicklung)

 

Patrik Zamora (Itementwicklung)

 

 

Simon Zurbrügg (Doktorand zum Thema Kompetenzen und Einstellungen zur EU)

 

 

Absicht des empirischen Forschungsprojektes PoliDeE ist es, politisches Denken im Format einer Large-Scale-Testung diagnostizierbar zu machen. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um fachspezifischen Wissens- und Kompetenzerwerb in der schulischen Politischen Bildung wird mit Schüler_innen der 8. Schulstufe und Maturant_innen aus Österreich und der Schweiz gearbeitet. Als theoretische und konzeptionelle Grundlage dafür werden das Österreichische Kompetenzmodell für Politische Bildung (Krammer/ Kühberger/ Windischbauer et al. 2008) und der Aarauer Kompetenzraster für Politische Bildung (Ziegler, Schneider, Sperisen et al. 2012) herangezogen sowie um die in der Politikdidaktik diskutierten Anforderungen für politisches Denken ergänzt. Erfahrungen aus dem HiTCH-Projekt (Trautwein/Bertram/ Borries et al. 2017) werden dabei für den Kontext der Politischen Bildung fachlich gewendet. 

 

 

 

Während in einer ersten Phase (a) die Itemkonstruktion entlang politikdidaktischer Gesichtspunkte und unter Berücksichtigung testtheoretischer Kriterien vorgenommen wird, werden in einer zweiten Phase (b) diese Items bei Schüler_innen in „cognitive labs“ entlang einer Think-Aloud-Methode erprobt. In der letzten Phase (c) kommt ein umfangreicher Pretest zum Einsatz, um daraus abgeleitet die Qualität des Instruments bzw. der einzelnen Items nach deskriptiven und varianzanalytischen Gesichtspunkten zu analysieren, um ein optimiertes Testinstrument erstellen zu können.

 

 

 

Ziel ist es,  …

 

 

- einen neuen Zugang zur Überprüfung von politischen Denkakten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen über die zu entwickelnden Items zu erproben;

 

 

 

- Items für eine politikdidaktisch fundierte Annäherung an fachspezifischen Leistungen aus dem Bereich der Politischen Bildung nach curricularer Implementierung in Österreich und der Schweiz zu erstellen.